TSV Seniorenturner werden belohnt für Plege des Waldsportpfad

Die Seniorenturner starten in ihrem 20. Jubiläumsjahr mit einem Umfangreichen Programm von Instandsetzungsarbeiten auf der Waldsportanlage und werden dafür belohnt.

Etwas aus der Portokasse bezahlen – von dieser normalerweise eher negativen Redewendung kann es durchaus auch eine positive Variante geben. Wie im Falle der Netze BW-Aktion. „Zählerstand online erfassen“, bei der in Wald 246,15 Euro zusammenkamen. Der Betrag kommt der Seniorengruppe des TSV Wald zugute. Frieder Grupp vom TSV Wald nahm in Anwesenheit von Bürgermeister Müller den Spendenscheck entgegen. „Wir freuen uns über jeden zusätzlichen Euro, der uns und unsere Arbeit am Waldsportpfad unterstützt. Die Spende wird für die Reparatur verschiedener Informationstafeln verwendet“, so Grupp, der sich bei allen Haushalten, die ihren Zählerstand online mitgeteilt und somit zur Spende beigetragen hatten bedankt.

„Unser Ziel ist es, mehr und mehr von der postalischen Datenübermittlung abzurücken“, erklärt Tobias Stadler von der Netze BW. „Darum bieten wir verschiedene zeitgemäße Wege an, um die Angaben ohne große Umstände durchgeben zu können.“ Dadurch sparen die Kunden Zeit und die Netze BW optimiert die Qualität der Datenerfassung. Und obendrein wird ein Betrag zum Umweltschutz geleistet. Denn der Verzicht auf die bislang übliche Ablesekarte bedeutet auch, dass sich dadurch Papier und Transport per Post erübrigt. „Wenn immer mehr der Netze BW Kunden auf die Zählerkarte verzichten, kann also jede Menge CO2 und Energie eingespart werden. Und da uns die Umwelt am Herzen liegt, haben wir unsere Aktion als kleine Zusatzmotivation ins Leben gerufen“, so Stadler. Für jeden Zählerstand, der pro Kommune online erfasst wird, geht das Rückporto an eine dort tätige gemeinnützige Organisation.

Die Spende kann sehr gut gebraucht werden wie der folgende Bericht zeigt

Der erste Arbeitseinsatz war auf dem Riedlepfad notwendig, der durch Holzsfällung und Holzabfuhr in den Wintermonaten stark beschädigt wurde. Die Seniorenturner fertigten an 2 Nachmittagen mit Stangen und Keilen eine stabile Wegeinfassung. Die anschließende Kiesaufschüttung und Randeinfassung mit Häcksel mit Schubkarrentransport brachte die Mannschaft gehörig ins Schwitzen. In dankenswerter Weise Weise hatter der Bauhof der Gemeinde Wald Kies und Reishäcksel an den zentralen Stellen abgeladen. Nun präsentiert sich der Riedpfad für die vielen Spaziergänger und Läufer in Richtung Sportpfad in einem hervorragenden Zustand, wie eine zufällig vorbeikommende Schülergrupp der Kasimir – Walcher – Schule von Pfullendorf bestätigte.

Eine besonders heikle Arbeit unter der Regie von Senoirenturner Walter Rath bemüht sich, einige marode Informationstafeln an den Gerätestationen zu reparieren. Eine ganze Reihe von intensiven Arbeitsvorgängen wie hobeln, schbleifen, reinigen uns lasieren sind hierzu notwendig. Einige wertvolle Tips gab es hierzu auch von Handwerkern wie Schreiner, Flaschner und Maler. Neben dem handwerklichen Geschick braucht es dazu auch viel Zeitaufwand. Voraussichtlich bis Jahresende sind einige Tafeln fertiggestellt.

Ein weiterer Schwerpunkt für den Einsatz der Senioren ist die Erweiterung von Spor- und Spielmöglichkeiten auf dem Grillplatz, Neben dem Volleyballspielfeld und dem Bocciaplatz gibt es nun einen Sandkasten und verschiedene Kletterstämme. Dies wird sicher für Schulen, Kindergärten und Sportler von besonderem Interesse sein.

Für die Seniorenturner ist die Betreuung der ganzen Waldsportanlage eine umfangreiche Aufgabe, die nur mit maschineller Unterstützung (Traktoren und Bagger von August Jerg, Sales Hipp, Bernhard Digel) bewältigt werden kann. Die Senioren veruschen auch weiterhin mit ehrenamtlichem Engagement die Waldsportanlage zum Wohle und zur Freude unserer Mitbürger zu pflegen.

Bericht: Frieder Grupp

Walter Rath mit bearbeitetem Hinweisschild

Riedle Pfad mit neuem Belag

Weidlich Horst, Baumhof Rüdiger, Hipp Sales, Grupp Frieder

vorne:Marksteiner Wilfried Grupp Frieder, hinten: Schmid Konrad, Hipp Sales, Digel Bernhard, Karl-Heinz Lukauer

Bilder: Konrad Nipp

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